Advanced Grammar 2008: Assignment on indirect discourse.

 


In bold below is the beginning of an actual Spiegel article about the attack by Somali pirates on a cruise ship. Write your own rest of the article, converting most of the quotations given into indirect discourse, using the appropriate subjunctives. You should also use some direct quotations. You do not necessarily have to use every statement in its entirety.


 

 

 

ANGEGRIFFENES KREUZFAHRTSCHIFF

"Kein Passagier ist sicher"

Somalische Piraten haben den Luxusliner "Nautica" angegriffen - der KapitŠn konnte den SeerŠubern entwischen. Ein deutscher Experte ist sich sicher, dass die Reisenden nur knapp einer Katastrophe entgangen sind. 

 

Tim Rubacky, Sprecher (=spokesman) der Reederei (=company that operates ships) "Oceana Cruises", Eigner der "Nautica": "Als die Piraten gesichtet wurden, gab der KapitŠn den Passagieren die Anweisungen im Innenbereich des Schiffes zu bleiben und auf weitere Instruktionen zu warten. Schon nach fŸnf Minuten war alles vorbei".

 

 

Professor Joachim Krause, Direktor des Instituts fŸr Politische Wissenschaft an der UniversitŠt Kiel: "Das ganze hŠtte zu einer Katastrophe fŸhren kšnnen. Diese Piraten sind schlie§lich nichts anderes als Geiselgangster - und in diesem Fall hŠtten sie auf einen Schlag 1000 Menschen in ihrer Hand gehabt. Kein Kreuzschiffpassagier ist dort zur Zeit sicher."

 

 

Professor Krause: ÒEs ist schwierig, sich vor den Piraten zu schŸtzen. Wenn Schiffe mšglichst weit auf dem offenen Meer sind, wird die Chance geringer, dass sie von den Piraten gefunden werden. Aber diese Taktik hat auch einen Nachteil: Sollte das Schiff doch von Piraten entdeckt werden, dŸrfte kaum eine Fregatte in der NŠhe sein, die rechtzeitig zu Hilfe eilen kšnnte."

 

Krause: ÒDie Flucht nach vorn ist die beste Mšglichkeit, fŸr PassagierdŠmpfer Piraten zu entkommen. Sie sollten mšglichst schnell fahren, das verringert die Mšglichkeit, von Piraten erreicht zu werden. Genau das hat offensichtlich der KapitŠn der "NauticaÓ getan - und damit Erfolg gehabt."

 

Max Johns, Sprecher vom Verband deutscher Reeder:  "Kreuzfahrtschiffe schŸtzen sich vor Piraten ebenso wie Handelsschiffe, manche mit einer Schallkanone. Vor allem aber sind Kreuzfahrtschiffe extrem schnell und waren deshalb bisher weniger gefŠhrdet."

 

ÒAber das Worst-Case-Szenario einer EntfŸhrung ist schwer vorstellbar - nach internationalem Seerecht ist jedes MilitŠrschiff zu Hilfe verpflichtet. Allerdings wŠre das militŠrtaktisch ein schwieriger Fall: Wenn die Piraten bereits an Bord eines Schiffes mit hunderten Passagieren sind, wŠre es unglaublich schwer, es ohne Blutbad zu befreien."